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Lexikon - Die Theorie des plantaren Parallelismus

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(hauptsächlich durch französische Autoren wie Wartin, Lagaillarde u. a. vertreten) ist sehr einleuchtend. Auch dem einfachsten Schmied, der nur eine Ahnung von der Anatomie des Hufes hat, ist es verständlich, dass der Hufbeinrand rund herum durch eine gleich dicke Hornschicht vom Erdboden entfernt sein soll. Leider gibt es bis heute noch keine absolut sichere und dabei leicht durchführbare Methode, um stets eine Parallellage von Hufbeinrand und Tragrand zu erreichen.

Am zuverlässigsten ist noch die Kontrollmethode nach Lagaillarde mit dem Dünnschneiden der Hufsohle am Zehenteil und an den beiden weitesten Stellen, aber diese Messart ist für die Dorfpraxis unbrauchbar. Die anderen empfohlenen Methoden in diverser Abwandlung (Anlegen einer Hufraspel über beide Eckstrebenwinkel und Errichten einer Senkrechten darauf in der mittleren Strahlfurche und dergleichen gehen von einer falschen Voraussetzung aus, auf die bei der Kritik der Theorie des Trachtenlängenverhältnisses näher eingegangen wird.

Grundsätzlich möchte ich aber noch folgendes bemerken: Die Forderung des plantaren Parallelismus als Kardinalrichtllinie für die Hufzubereitung scheint mir die Quintessenz des ganzen Hufbeschlagsproblems zu sein. Es wäre Aufgabe der Forschung, mit Hilfe von Röntgenaufnahmen die Richtigkeit dieser Theorie an gesunden und kranken Hufen zu beweisen und zutreffendenfalls nach einer sicheren und leicht anwendbaren Methode zu suchen. Dabei könnte auch einmal röntgenologisch geklärt werden, was für ein Zusammenhang zwischen Hufbeinlage und Fussung bzw. Zehenachse besteht.



 

 
 


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