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Hufschmied Uwe Bumel
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Lexikon

Lexikon - Zusammenfassung der Hufzubereitungstheorien

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Es gibt keine Zubereitungsmethode, die restlos befriedigt. Die Theorie des plantaren Parallelismus kommt m. E. in ihrer Forderung der Idealtheorie am nächsten, hat aber zur Zeit noch einen zu hypothetischen Charakter und bedarf deshalb noch umfassender Forschungsbeweise, die wohl nur mit Hilfe eines Röntgengerätes durchführbar sind. Sollte sie sich dabei als optimale Zubereitungstheorie erweisen, müsste noch eine sichere und dabei für die Dorfpraxis einfache Zubreitungsmethode gefunden werden. Bis zur Erreichung dieses Zieles ist der Zehenachsentheorie der Vorzug zu geben, allerdings mit der Einschränkung, dass sie nur bei etwa 2/3 der Pferde zum Erfolg führt. Das Restdrittel muss nach den empirischen Gesichtspunkten der Versuchserfahrung beschlagen werden. Diese Fälle verlangen ganze besonders genaue Kenntnisse der Belastungsverhältnisse, wobei die Abnutzung des alten Hufeisens bei richtiger Deutung wertvolle Dienste leisten kann, und außerdem eine differenzierende Abwägung der vielseitigen Einwirkungsmöglichkeiten auf die hufe in Ruhe und in der Bewegung. Aber selbst hierbei ergeben sich nicht immer klare Zubereitungsgrundsätze. Hier beweist es sich vor allem, ob der Schmied ein Künstler ist, der das Kunsthandwerk des Hufbeschlags versteht, wenn er bei solchen Fällen "nur nach dem Gefühl" arbeitet, denn jede Kunst wird letzten Endes aus den nicht erklärbaren Gründen der Intuition gespeist.



 

 
 


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